„All the way“

Captains Log, Tag 2:
Tausende Lichtjahre (in circa 8 Spielstunden) musste ich zurücklegen, dass ich in No Man’s Sky endlich einen Planeten fand, der mich nicht umbringen wollte oder der nicht eine karge, tote Einöde war. Higaki-Jimaria heißt der Planet meiner noch jungen Raumfahrer-Geschichte und seine Oberfläche besteht zu 70% aus einem riesigen Ozean mit vielen größeren Inseln. Tagsüber erreicht das Thermometer beschauliche 18 Grad, nachts fällt die Temperatur knapp unter den Gefrierpunkt. Ein Paradies, verglichen mit meinem Startplanet und seinem dauernden, giftigen Regen. War nicht gerade ideal, um die Spielmechaniken in Ruhe kennen zu lernen.

Higaki-Jimaria war gut zu mir. Auf Higaki-Jimaria wurde alles anders. Ich fand ein größeres Schiff, welches mir einige Zeit und Mühe kostete, bis ich es in der Luft hatte. Zwischen den Bäumen der Uephal-Wälder wäre ich fast ertrunken, da ich die Wassertiefe des Standortes des außerirdischen Monolithen unterschätzt hätte. Im Yomisik Dschungel stürzte ich fast zu Tode, nur weil ich den Wissensstein, den ich auf der Bergwipfel in der Ferne sah, noch unbedingt erreichen wollte. Auf dem Weg zurück zum Schiff wehrte ich dann auch meine erste aggressive Kreatur ab, ein einzelner wurmartiger Aasfresser, den ich nur dem Bergbaulaser bekämpfen konnte, da ich vorher mein Multiwerkzeug getauscht  und übersehen hatte, dass dort keine Waffenmods eingebaut waren.

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Captains Log, Tag 5:
Um die riesige Welt Vitteluykkisto-Cizik kreist der Mond Wobothao Itkaya. Beides auf ihre Art sehr ressourcenreiche Planeten mit einer sehr facettenreichen Flora und Fauna. Und beide Planeten mit extremen Umweltbedingungen.

Auf Vitteluykkisto-Cizik wird es tagsüber nicht wärmer als 0 Grad Celsius. Nachts erreicht das Termometer gerne bis zu minus 33 Grad. Was diese Welt so gefährlich macht, sind die Feuerstürme, die über das Land fegen. Ohne entsprechende Schutzschilde im Exo-Anzug sucht man bei Temperaturen von 100 Grad lieber Schutz in den zahlreichen Behausungen der Bewohner. Oder erkundet die verwinkelten Höhlensysteme, um sich vor dem Wetter zu schützen. Hier habe ich mich fast bis zur Verzweifelung auch verlaufen. Und diese aggressiven Spinnen-Krabben haben es nicht gerade einfacher gemacht. Gut, dass es genug Plutonium-Kristalle zu finden gab, die mich am Leben hielten und wo ich deren Reste für ein üppiges Sümmchen später auf der Raumstation verkaufen konnte.

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Wobothao Itkya ist da ein anderes Extrem. Dieser beschauliche Mond hat tagsüber angenehme 28 Grad Celsius. Immer wieder unerwartet sind die Stürme, die die Temperaturen auf minus 40 Grad fallen lassen.

Beide Planeten waren aber zu reich an Ressourcen, dass ich sie ignorieren konnte. Das Durchhalten zahlte sich aus. Der Exo-Anzug und das Multiwerkzeug wurden mit einiger Zeit ordentlich aufgewertet. Wäre Zeit für ein neues Schiff mit mehr Laderaum, da mein Exo-Anzug fast mehr Platz bietet.

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Alle Bilder in diesem Beitrag wurden von mir selbst während meiner Expeditionen aufgenommen. 

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