Max Moppel
In der Juli-Ausgabe des amerikanischen Game Informer gibt es exklusive (Wie ich diesen Begriff seit der E3 verabscheue) Einblicke in Max Payne 3. Und mal fast so jede Info zu diesem Spiel ist eine Enttäuschung. Nicht, dass sie wenig Preis geben. Das wenige, mit dem sie rausrücken, ist enttäuschend.
Die Optik wechselt jetzt von einer Noir York City-Stimmung nach São Paulo, Brasilien. Sonne, Palmen, Hüttensiedlungen. Der Normalo Max Payne wirkt auf den Bildern wie ein moppeliger Brutalo, der am Ende noch nicht mal mehr die Originalstimme von James McCaffrey bekommen wird. Auch ein Duck&Cover-Gameplay-Element soll implementiert werden. Scheinbar darf es kein Spiel mehr ohne geben. Bei den ganzen Informationen kann man ja schon fast froh sein, dass sie wenigstens die Bullet-Time nicht über Bord geworfen haben.
Was soll das? Jedes Stil-Element, dass die außergewöhnlich guten Vorgänger ausgemacht haben, wird ignoriert. Den Protagonisten scheinen sie äußerlich völlig auf Muskelprotz umzugestalten. Das passt nicht. Warum sollte man Max Payne 3 jetzt eigentlich noch spielen? Es gibt andere Third-Person-Shooter, die ich wegen solcher Elemente spielen kann. Aber doch nicht eine Fortsetzung von Max Payne. Diesen spiele ich wegen der Story und wegen des „Normalos“ Max Payne. Einen Multiplayer soll es auch geben. Geschenkt, ich will eine gute Story!
Sicher, ich sollte nicht zu schwarz malen. Eigentlich gibt es noch nichts von dem Spiel. Ich hoffe auch inständig, dass Rockstar weiß was sie tun und die Marke nicht dem Massenmarkt opfert. Aber mit dem bisherigen Material haben sie sich keinen Gefallen getan. Ich brauch jetzt ein paar Painkiller.

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